Stimmbildnerin

Die Sopranistin stammt aus dem Südburgenland wo sie das Musikgymnasium Oberschützen besuchte. Danach absolvierte sie das Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Uni Wien und das Instrumental-, Gesangspädagogikstudium bei Julia Bauer-Huppmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zurzeit besteht eine Zusammenarbeit mit Prof. Heidrun Franz-Vetter in Berlin, die großen Einfluss auf ihre künstlerische und sängerische Entwicklung hat. Meisterkurse bei Kurt Widmer, Edith Lienbacher, Paul Hamburger und Gerd Uecker sowie eine klassische Tanzausbildung ergänzen ihre Ausbildung.

Die Sängerin ist vielfach ausgezeichnet, so mit dem 1. Preis des renommierten Emmerich-Smola Förderpreises 2015 des TV-Senders SWR, dem Mozart-Preis der „Accademia Belcanto“ (Graz) und Preise bei „Competizione dell‘ Opera“ (Linz) und Dostal-Operettenwettbewerb. Außerdem ist sie Stipendiatin des „Concorso lirico Martinelli-Pertile“ (Italien), des „Musiktalente-Stipendiums Burgenland“ und des „Hajek-Boss-Wagner-Kulturpreises 2016“ (Haydnfestspiele Eisenstadt).

Rege Konzerttätigkeit führte die Sängerin zu den wichtigsten Metropolen Europas und Chinas. Sie sang die Sopranpartie in Mahlers 4. Symphonie unter ADAM FISCHER bei den Haydnfestspielen Eisenstadt, außerdem konzertierte sie mit namhaften Orchestern wie der Österr.- Ungar. Haydn Philharmonie, Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken (SWR), Bruckner Orchester Linz, Orchester Corso Wien, Czech National Symphony Orchestra und der Philharmonie Sofia.

Darüber hinaus wurde Elisabeth Pratscher-Musil zu renommierten Opern- und Operettenfestivals eingeladen, so von den Opernfestspielen St. Margarethen (unter Koen Schoots, 2006-2014), vom j:Opera Festivalsommer (unter Sebastian Weigle, Manfred Mayrhofer und Yoel Gamzhou), der Oper Klosterneuburg (Christoph Campestrini), den Seefestspielen Mörbisch (Guido Mancusi), den Herbsttagen Blindenmarkt, der Kammeroper München, u. a.

Wichtige Partien ihres Repertoires sind Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Gretel (Hänsel und Gretel), Gretchen (Der Wildschütz), Ännchen (Der Freischütz), Frasquita (Carmen), Marika (Frühjahrparade / R. Stolz), Mi (Land des Lächelns), Valencienne (Die lustige Witwe) und Lisa (Gräfin Mariza). Die Sopranistin arbeitet seit über einem Jahr erfolgreich am lyrischen Fach, wie Micaela (Carmen), Marie (Die verkaufte Braut), Pamina, u.a.

2017/18 debütierte Elisabeth Pratscher-Musil an der OPER GRAZ in „Eine Nacht in Venedig“. Anlässlich der Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft sang sie die 2. Sopran-Solopartie (Gretchen) in Gustav Mahlers „8. Symphonie der Tausend“ unter Emil Tabakov im Kulturpalast Sofia. Zurzeit führt sie ein erneutes Gastspiel an die Oper Graz, wo sie Kate Pinkerton in „Madame Butterfly“ gibt.

Elisabeth Pratscher-Musil ist seit 2013 Dozentin am künstlerischen Basislehrgang Oberschützen in Kooperation mit der Kunstuni Graz und betreut dort eine Vorbereitungsklasse für Sologesang. Außerdem ist sie seit 2009 Leiterin und Gesangspädagogin der Bella Musica Singschule in Stoob (Bgld.) und gibt jährlich Gesangsseminare für Fortgeschrittene sowie für Kinder und Jugendliche. Als Jurorin bei diversen Gesangswettbewerben, wie zum Beispiel dem Landesjugendsingen Burgenland, wird ihre fachliche Expertise gerne eingeholt, außerdem wurde sie von der Ironi Alef Highschool of Art in TEL AVIV zu einem Meisterkurs eingeladen.

Im Zuge einer gemeinsamen China-Tournee im Herbst 2017 haben sich Elisabeth Pratscher-Musil und die Gumpoldskirchner Spatzen kennengelernt und daraus folgte die bestehende Zusammenarbeit als Stimmbildnerin in der Chorarbeit sowie beim Solo-Unterricht der jungen Sängerinnen und Sänger.

www.elisabeth-pratscher.at